FAQ

Im Folgenden haben wir einige Fragen von Nutzern und die passenden Antworten zum Thema EDG-Rating für Sie aufbereitet:

Wer nimmt am EDG-Rating teil?
Eine Übersicht aller teilnehmenden Emittenten finden Sie hier.

Wie häufig wird das EDG-Rating aktualisiert?
Das Rating wird laufend überwacht und wöchentlich aktualisiert.

Sind Produkte ohne Rating schlechter als die mit einem Stern?
Nein. Falls ein Emittent kein EDG-Rating für seine Produkte anbietet, kann keine Aussage über die Produktqualität abgegeben werden. Dank der hohen Produktanzahl und -vielfalt im Zertifikatemarkt können Anleger jedoch fast immer auf Produkte ausweichen, die ein EDG-Rating besitzen.

Wie kann ich als Nutzer dazu beitragen, dass möglichst viele Emittenten ein EDG-Rating anbieten und damit zur Erhöhung der Transparenz beitragen?
Das EDG-Rating ist eine wichtige Hilfe bei der Produktauswahl. Die Teilnahme am Rating muss aber vom Emittenten selbst ausgehen. Wenn Sie bisher häufiger Produkte einer Bank kaufen, die sich noch nicht dem EDG-Rating angeschlossen hat, wenden Sie sich einfach per E-Mail oder Telefon direkt an das jeweilige Haus und fragen nach den Gründen. Gerne können Sie uns auch direkt unter info@derivatives-group.com kontaktieren. Wir übernehmen dann den Service für Sie.

Bestehen Interessenkonflikte im Rahmen des EDG-Ratings?
Ratingagenturen stehen zumeist in vertraglichen Beziehungen mit den gerateten Unternehmen. Das gilt auch für die EDG. Jedoch unterstellt die EDG ihrem Produkt-Rating die größtmögliche Objektivität. Um diese zu gewährleisten, wurde insbesondere eine neutrale Rating-Kommission installiert, die über die Ausgestaltung des Ratings verfügt. Da zudem das gesamte Produktuniversum eines Emittenten geratet wird, kann kein Cherry-Picking erfolgen. Alle Rating-Kriterien sind objektiv messbar und die verwendeten Methodiken werden offengelegt.

Wer garantiert die dauerhafte Unabhängigkeit des Ratings?
Die EDG gehört zur vwd group, einem börsennotierten Anbieter von Informations-, Kommunikations- und Technologielösungen für das Wertpapiergeschäft. Welches Gewicht die einzelnen Kriterien haben, sowie die Rating-Grenzen werden von einer Rating-Kommission bestimmt, die unabhängig mit Anlegervertretern und Wissenschaftlern besetzt ist. Alle Rating-Kriterien sind objektiv messbar und die verwendeten Methodiken werden offengelegt.

Ist das Rating eines Produktes beeinflussbar?
Durch eine Verbesserung der objektiven Kriterien wie z.B. einen kompetitiveren Produktpreis kann das Rating im nächsten Bewertungslauf besser ausfallen. Ein Zurückhalten von schlechten Ratings ist nicht möglich, da ohne Ausnahme das gesamte, bewertbare Produktuniversum eines Emittenten geratet wird.

Kann sich das Rating eines Produkts ändern bzw. wie häufig sind Rating-Änderungen zu erwarten?
In den Bestandteilen, die die Produktqualität bestimmen, sind Änderungen immer aufgrund von Produktverbesserungen bzw. -verschlechterungen möglich. Unabhängig davon kann sich die Risikoeignung eines Produkts bei gleichbleibender Qualität ändern und somit die Eignung für einen Investor verlieren. Wenn ein Produkt aus einer Risikoklasse in eine neue Klasse migriert, bedeutet dies gleichzeitig ein schlechteres Rating in der anfänglichen Risikoklasse, jedoch auch ein besseres Rating in der "neuen" Klasse. Die Erfahrung zeigt, dass bei Anlageprodukten pro Rating-Lauf ca. 5 % der Produkte ihre Risikoklasse ändern. Somit kann grundsätzlich von einem stabilen Rating ausgegangen werden.

Sind Zertifikate mit einem Top-Rating eine Anlageempfehlung?
Nein. Die EDG stellt ausschließlich Informationen zur Produkteignung und Produktqualität zur Verfügung. Diese enthalten jedoch keinerlei Prognosen. Sowohl den Basiswert als auch die Marktrichtung muss der Anleger selbst bestimmen.

Warum fällt das Rating eines 5-Sterne-Produkts teilweise in den benachbarten Risikoklassen sehr stark ab?
Grundgedanke des EDG Ratings ist eine klare Unterscheidung zwischen den Anlegertypen bzw. Risikoklassen. Aus diesem Grund erhält jedes Produkt in seiner aktuellen Risikoklasse die meisten Punkte. Insbesondere Produkte, deren Risiko sich zwischen zwei Klassen bewegt, sind jedoch für beide Risikoklassen (sehr) gut geeignet und erhalten ähnliche Ergebnisse in beiden Risikoklassen.