Basiswissen

Fonds sind nicht kompliziert, aber einiges sollte man wissen - wie sie funktionieren, welche Fondstypen es gibt, wo die Risiken liegen und anderes mehr. Hier finden Sie verständliche, klare Antworten.

Offene Immobilienfonds

Bei den offenen Immobilienfonds wird das zur Verfügung stehende Kapital in Immobilien investiert. Die Fondsmanager konzentrieren sich hier vorwiegend auf Gewerbeimmobilien. Die kleinen Anteile an Wohnungen resultieren aus den Auflagen, die von den Behörden gemacht werden, denen die Standorte unterstehen. Gewerbeimmobilien werden bevorzugt, da sie ein wesentlich besseres Preis-/Ertragsverhältnis bieten und weniger Verwaltungsaufwand benötigen.
Ausgesucht werden nur die besten Lagen, so dass stets die bestmögliche Vermietung gewährleistet wird. Bei den in Deutschland vertriebenen Immobilienfonds war selbst in wirtschaftlich schlechten Jahren immer eine Vermietungsquote von 95 bis 99 Prozent gegeben. Die geringen Leerstände resultieren meist aus Renovierungs- bzw. Modernisierungsarbeiten, die in diesen Zeiträumen eine Vermietung nicht zulassen. Die Vorteile eines offenen Immobilienfonds sind:
  • Sie erwerben eine sehr bequeme Immobilienanlage.
  • Sie haben keinerlei Verwaltungsaufwand.
  • Sie haben keine Probleme mit Mietern oder Hausverwaltungen.
  • Sie partizipieren an einer sicheren Sachwertanlage!
  • Im Vergleich zu einer selbst vermieteten Wohnimmobilie erwerben Sie durch die indexierten Mietverträge auch tatsächlich einen Inflationsschutz!
  • Die steuerlichen Vorteile eines direkten Immobilienkaufs kommen Ihnen durch einen insgesamt geringen steuerpflichtigen Anteil des Fondsertrages zugute.
  • Sie haben trotz einer Immobilienanlage eine tägliche Verfügbarkeit.
  • Sie gehen keinerlei Standortrisiken ein.
  • Ihr Immobilienvermögen verteilt sich auf eine Vielzahl von Immobilien.


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Dieser Inhalt stammt aus dem Buch:

Investmentfonds verstehen und richtig nutzen
von Andreas Rühl