Basiswissen

Fonds sind nicht kompliziert, aber einiges sollte man wissen - wie sie funktionieren, welche Fondstypen es gibt, wo die Risiken liegen und anderes mehr. Hier finden Sie verständliche, klare Antworten.

Geldmarktfonds

Das Sparbuch hat durch die Einführung des Geldmarktfonds an Be deutung verloren. So, wie dieses früher für den Notgroschen bzw. als eiserne Reserve benutzt wurde, gehört heute der Geldmarktfonds in jeden Haushalt!
Das im Geldmarktfonds zur Verfügung stehende Kapital wird aus schließlich in kurzfristige Geldmarktanlagen investiert. Durch die Anlage in Tages- und kurzfristige Termingelder sowie festverzinsliche Wertpapiere mit sehr kurzen Restlaufzeiten entstehen keinerlei Kurs risiken. Das investierte Kapital bleibt also stets erhalten und erhöht sich täglich durch die Zinserträge, die sich an dem 3-Monatsgeldsatz Euribor orientieren.
Dadurch, dass innerhalb des Sondervermögens Millionenbeträge zur Verfügung stehen, erzielen die Fondsmanager die gleichen Renditen, wie sie im Handel unter Banken üblich sind. Die Gewinnspanne der Bank, die bei den Kundenrenditen auf die Erträge der Festgeld- und Sparbuchanlage drückt, steht innerhalb des Sondervermögens des Geldmarktfonds den einzelnen Anteilsinhabern zur Verfügung. Dieser erzielt daher trotz der Managementgebühr höhere Renditen als das Festgeld oder das Sparbuch.

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Dieser Inhalt stammt aus dem Buch:

Investmentfonds verstehen und richtig nutzen
von Andreas Rühl